Auch für Studierende bietet der neue Tablet Computer von Apple hilfreiche Funktionen
Der Hype um das iPad ist ungebrochen. Der Tablet-Computer von Apple begeistert vor allem Technik-Fans. Aber nicht nur: «Wer einmal ein iPad in den Fingern hatte, möchte es nicht wieder hergeben», sagt Thomas Zitzer, Geschäftsführer vom Apple Store Ingenodata in Basel. Er kennt die unterschiedlichen Funktionen und ist überzeugt, dass das iPad ein Lerninstrument mit Zukunft ist. Eigentlich sei es schwer, den konkreten Nutzen des iPads zu erfahren, sagt Thomas Zitzer. Und doch lassen sich bei genauerem Hinsehen viele nützliche Funktionen für Studierende erkennen. Der handliche Tablet-Computer (24cm x 19cm) findet in jeder Handtasche, in jeder Schulmappe, in jedem Rucksack und in jedem Aktenkoffer Platz. «Dicke Lernbücher kann man in Zukunft zuhause lassen», sagt Zitzer. Wer während einer Vorlesung etwas im Lexikon nachschlagen muss, kann den Begriff kurzerhand ins «Wikipanion» (Wikipedia für iPad) eingeben und erhält eine detaillierte Erklärung. Außerdem können auf dem iPad mit dem entsprechenden Programm «iBooks» bereits jetzt einige Bücher heruntergeladen werden. Noch sind nicht alle Bücher downloadbar. «Das ist aber wohl nur eine Frage der Zeit», so der Fachmann. «Apps» für fast alles Apple bietet im Apple-Store über 200‘000 verschiedene Apps an. Apps sind kleine «Progrämmchen» für das iPad. Praktisch jede Zeitung, jedes Radio und jeder TV-Sender bietet mittlerweile ein eigenes App. «Damit können auch Programme wie Word, Excel oder Powerpoint heruntergeladen werden» erklärt Zitzer. So können Studierende während einer Vorlesung Notizen eintippen, Grafiken erstellen oder mit Excel-Tabellen arbeiten. «Ausserdem können Anhänge per Mail weiterversendet werden», sagt Thomas Zitzer. Das Angebot an App’s ist riesig, «es gibt auch zahlreiche Zeichen- und Grafikprogramme, welche zum Beispiel für einen Architekturstudenten äußerst hilfreich sind». Auch Thomas Zitzer besitzt ein iPad – und würde es nicht wieder hergeben. «Mich faszinieren vor allem die multimedialen Funktionen. Wenn ich die Zeitung «New York Times» lese, kann ich mir gleichzeitig noch einen Video zur entsprechenden Nachricht ansehen.» Auch Filme und Serien sieht er sich gerne an. Thomas Zitzer hat vor 15 Jahren ebenfalls studiert und wäre damals froh gewesen, ein iPad als Lerninstrument gehabt zu haben. «In meinem Theologie-Studium mussten wir oft Zitate bearbeiten oder Gemälde beschreiben». Wenn er dann ein Gemälde von Leonardo da Vinci suchen musste, ging es zuerst in die Universitätsbibliothek, um nach einem entsprechenden Bildband zu stöbern. «Heute finde ich ein entsprechendes Gemälde auf dem iPad innerhalb weniger Sekunden». Für ihn mache das iPad die Informationen greifbarer - man könne sich alles mit Grafiken, Bildern und Videos veranschaulichen und erklären lassen. «Ich glaube, mit dem iPad ist in Zukunft fast nichts mehr unmöglich», sagt Zitzer. Außer Prüfungen bestehen vielleicht.
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