Genau wie junge Talente von Arbeitgebern sozial verantwortliches Wirtschaften erwarten, schätzen Unternehmen Bewerber, die sich sozial engagieren.
Angehende Absolventen und junge Berufserfahrene erwarten in steigendem Maße von ihren (zukünftigen) Arbeitgebern, dass diese nachhaltig wirtschaften und soziale Verantwortung übernehmen. Umgedreht ist dies jedoch nicht viel anders: Auch Personaler schätzen soziales oder gesellschaftliches Engagement von Bewerbern. Zwar steht und fällt eine Bewerbung selten mit dem Fehlen oder Vorhandensein entsprechender Erfahrungsnachweise auf dem Lebenslauf, aber bei komplett gleicher Qualifikation zweier Kandidaten kann außerschulisches bzw. außeruniversitäres Engagement durchaus zu einem wichtigen Faktor werden. Am Erfolg des Teams interessiert Für Personalentscheider gibt es mindestens zwei gute Argumente, die für die Einstellung von jungen Leuten mit sozialer Ader sprechen. Ganz offensichtlich ist die Tatsache, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich nicht nur um ihr eigenes sondern auch um das Wohl anderer kümmern, für ein bessers Klima am Arbeitsplatz sorgen und die Kollegialität fördern können. Wer möchte nicht lieber mit jemanden zusammenarbeiten, der offen und hilfsbereit ist und dem der Erfolg des Teams und Unternehmens ebenso wichtig ist wie der persönliche Aufstieg?! Führungsqualitäten Eine weitere Eigenschaft, die HR-Leute mit sozialem Engagement von Bewerbern assoziieren, ist grundlegende Erfahrung von der Arbeit mit Menschen sowie möglicherweise auch erste Ansätze von Führungsqualitäten. Gerade wer lange Zeit in einem Sportverein aktiv war oder anderweitig Hobbys nachgegangen ist, bei denen der Umgang mit Menschen und das Erreichen von gemeinsamen Zielen im Vordergrund stand, hat mitunter viel über Teamwork, die Dynamik einer Gruppe und das Konzept von Arbeitsteilung gelernt. Soziales Engagement ist übrigens ein sehr weit gefasster Begriff. Dieser umfasst nicht nur "echte" soziale Arbeit bei gemeinnützigen Organisationen, sondern eben auch überdurchschnittlichen Einsatz zum Beispiel im Sport- oder Musikverein, Tätigkeiten als Mentor für Schüler oder Tutor an der Uni oder das Anbieten von kostenfreier Nachhilfe. Am Ende obliegt es der Personalerin oder dem Personaler, zu beurteilen, ob die von Ihnen auf dem Lebenslauf angegebenen Punkte tatsächlich relevant sind - und von Ihrer eigenen Art der schriftlichen und mündlichen Darstellung. Am einfachsten haben Sie es, wenn Sie tatsächlich viel Herzblut in eine gute Sache gesteckt haben. Dann ist Überzeugungsarbeit gar nicht notwendig und Sie können sich sicher sein, Pluspunkte im Vorstellungsgespräch gesammelt zu haben.
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In Zeiten kompromissloser Gewinnmaximierung setzen Konsumenten, Mitarbeiter und Bewerber vermehrt auf Unternehmen, die Gutes tun.
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