Auf dem Arbeitsmarkt geht man von derzeit fünf aktiven Generationen mit jeweils verschiedenen Wertvorstellungen aus.
Auf dem Arbeitsmarkt geht man von derzeit fünf aktiven Generationen mit jeweils verschiedenen Wertvorstellungen aus. Das demografische Quintett im Überblick, von den jüngsten zu den ältesten. Generation Game Geboren zwischen 1985 und 1995. Merkmale: Eine Generation Y reloaded: Die virtuelle Welt ist schon aus dem Kinderzimmer bekannt, sie erhält in Freizeit und beruflichem Leben hohen Stellenwert. Internet-Affinität: Stimmt es Vater, dass du ohne Internet aufwachsen musstest? Generation Y Geboren zwischen 1975 und 1985. Merkmale: Aufgewachsen mit dem Internet. Hohe Leistungsorientierung, wenig Firmen-Loyalität, auch im beruflichen Leben Spass-fokussiert. Vereinbarkeit Familie und Beruf wird angestrebt. Internet-Affinität: Ohne Netz geht nichts. Generation X Geboren zwischen 1965 und 1975. Merkmale: Übergangsgeneration. In den Wohlstand hineingeboren, wächst mit dem Fernsehen als Leitmedium auf. Noch nicht in der Internet-Game-Welt sozialisiert, trifft am Arbeitsplatz auf Nachkriegsgeneration und Babyboomer, muss sich anpassen. Internet-Affinität: Ganz cool. Babyboomer-Generation geboren zwischen 1955 und 1965. Merkmale: Krieg und Notsituation nicht mehr selber erlebt, aber in elterlichen Erzählungen präsent. Leistungsbereitschaft und Loyalität hoch. Rollenverständnis weicht sich etwas auf, Modell der Ehefrau als „Zuverdienerin“ kommt auf. Internet-Affinität: Ein Hilfsmittel. Nachkriegsgeneration geboren bis 1955. Merkmale: Hat Krieg und Notsituationen selber erlebt oder mindestens präsent. Hohe berufliche Leistungsbereitschaft, starke Loyalität, traditionelles Rollenverständnis Mann (außerhäusige Arbeit) und Frau (daheim, Erziehung der Kinder). Internet-Affinität: Ein notwendiges Übel.
Genau wie junge Talente von Arbeitgebern sozial verantwortliches Wirtschaften erwarten, schätzen Unternehmen Bewerber, die sich sozial engagieren.
In Zeiten kompromissloser Gewinnmaximierung setzen Konsumenten, Mitarbeiter und Bewerber vermehrt auf Unternehmen, die Gutes tun.
Der Bewerbungsprozess besteht nicht nur aus dem Versenden von Bewerbungsunterlagen, der persönliche Eindruck entscheidet letztlich über die Anstellung.
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