SEB «Schwedisch unkompliziert» lautet das Motto der SEB. In Zukunft will man die führende nordeuropäische Bank werden.
Alexander Hohmann
Titel: Director HR Centre. Ausbildung: Ausbildung zum Bürokaufmann, danach verschiedene berufliche Weiterbildungen unter anderem zum Trainer sowie zum Telefoncoach bei der IHK. Erster Job nach der Ausbildung: Supervisor Callcenter bei SEB.
Für die Zukunft hat sich die SEB vorgenommen, ihr Engagement an deutschen Universitäten zu verstärken. So will man durch gezieltes Hochschulmarketing frühzeitig Interessenten an sich binden und einen Kandidaten-Pool aufbauen, erklärt Alexander Hohmann, Director HR Centre.
Eine Bank als attraktiver Arbeitgeber in der momentanen Situation. Wie erklären Sie das? – Es stimmt, die globale Finanzkrise hat dem Image der Bank geschadet. Banken bleiben aber auch in Zukunft ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig und bieten zahlreiche attraktive Positionen für Menschen mit einer Affinität zu Finanzen. Wem es zudem noch gelingt, durch seine Persönlichkeit Vertrauen zu schaffen, der hat derzeit sehr gute Perspektiven. Unsere Kunden sind im Moment unsicher und äußerst informationsbedürftig. Da ist viel persönliche und individuelle Beratung gefragt, die wir gerne bieten. Dazu brauchen wir engagierte Kundenberater. Weiterhin möchten wir den Ausbau des Privatkundengeschäfts mit neuen Mitarbeitern verstärken.
Was bietet die SEB Absolventen? – Dank unserer übersichtlichen Größe können wir uns flexibler am Markt bewegen als etwa Großbanken. Das sorgt für interessante Arbeitsfelder und vielfältige Aufgaben. Zudem sind unsere Hierarchien flach, was ein sehr entspanntes Arbeitsklima und schnelle Entscheidungswege ermöglicht. Und natürlich ist die SEB ein globales Unternehmen, das seine Mitarbeiter in Teams arbeiten lässt, die aus den verschiedensten Ländern stammen. Wir begrüßen es, wenn sich Mitarbeiter über Ländergrenzen hinweg austauschen und auch mal den dänischen Kollegen oder die schwedische Kollegin um Rat fragen.
Auf welche Eigenschaften legt SEB bei neuen Mitarbeitern Wert? – Grundlegend ist für uns, dass Bewerber aufgeschlossen sind. Nicht nur, weil wir international tätig sind. Als Kundenberater zum Beispiel wartet man nicht mehr, bis sich der Kunde meldet. Eine Bank muss sich immer wieder beim Kunden ins Gedächtnis bringen. Das erfordert neben Kontaktfreude, Eigeninitiative und Beharrlichkeit auch Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, gut Zuhören zu können. Wir erwarten auf alle Fälle «Mut zum Tun», den Drang zum Mitgestalten und Flexibilität. Somit spielt nicht nur Fachwissen eine wichtige Rolle.
Haben Sie einen Tipp für Bewerber? – Wir erhalten gerne Initiativbewerbungen. Wenn also jemand Interesse an einer Position innerhalb unseres Unternehmens hat und keine offene Stelle bei uns auf der Homepage findet, dann sollte er oder sie sich trotzdem bei uns bewerben. Wir heben alle Unterlagen auf und führen auch Gespräche, wenn noch keine konkrete Position verfügbar ist. Wir handhaben das so, um auf interessante Kandidaten zurückgreifen zu können, wenn eine passende Stelle zu besetzen ist. Übrigens würden wir uns sehr über mehr Bewerbungen für die Bereiche Mobile Finanzberatung und Finance freuen, in denen wir vakante Positionen zu besetzen haben.
Was bieten Sie Abgängern? – Außer schwedischer Gelassenheit? Wir bieten neben verschiedenen Gesundheitsvorsorge-Programmen selbstverständlich auch diverse Teilzeit-Regelungen an. Das ist ein immer wichtigeres Thema, welches in Zukunft durch die Elternzeit auch mehr Männer betreffen wird. Deshalb gibt es an unserem Standort in Frankfurt auch spezielle Eltern-Kind-Büros, in denen das Kind spielen kann, während der Elternteil arbeitet. Auch «Job Sharing» ist bei uns möglich. Des Weiteren bieten wir jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, sich weiterzubilden, stellen sie für Prüfungen und deren Vorbereitung frei und gewähren finanzielle Unterstützung.