Ernst & Young Mit einem weltoffenen, integrierten Beratungsansatz hat sich Ernst & Young erfolgreich auf die globalisierten Anforderungen der Bewerbergen...
Seit 21 Jahren arbeitet Dr. Matthias Wehling in der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsbranche. Heute ist er bei Ernst & Young Personalvorstand und weiß ganz genau, wovon er spricht, wenn er das Unternehmen als Arbeitgeber vorstellt. Was empfehlen Sie jungen Akademikern angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten? Erst einmal: Trotz der Krise an den Finanzmärkten und ihren Auswirkungen werden wir auch weiterhin einen Bewerbermarkt haben, zumindest was High Potentials angeht. Ernst & Young wird das Recruiting von talentierten Nachwuchskräften konsequent fortsetzen. Wer seine Chancen auf den Traumjob verbessern möchte, dem rate ich, sich breit aufzustellen und Erfahrungen zu sammeln, sei es durch Auslandsaufenthalte, Praktika oder anderes Engagement neben dem Studium. Auf welchen Wegen können Talente mit Ernst & Young in Berührung kommen? Wir begrüßen es, wenn Studierende und junge Berufserfahrene Ernst & Young kennen lernen, bevor sie sich für eine Karriere bei uns entscheiden, sei es durch Happy Hours, Praktika, Fallstudien oder unsere Summer School. Wem es im Unternehmen gefällt, der kann sich für das 18-monatige Trainee-Programm Audit Plus bewerben, wo Absolventinnen und Absolventen Einblick in viele Bereiche des Unternehmens erhalten. Für Kandidaten, die schon wissen, dass sie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Berater in den Bereichen Advisory, Transaction oder Real Estate werden wollen, empfiehlt sich der Direkteinstieg als Assistant. Traditionell konzentrieren Sie sich vor allem auf Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler. Haben auch andere Profile Chancen? Ja. Während meiner Zeit bei Ernst & Young in Russland und England hatte ich Kollegen, die Raketeningenieurwesen oder Literatur studiert haben und in den unterschiedlichsten Bereichen, auch als Steuerberater, tätig waren. Ganz so weit sind wir in Deutschland noch nicht, aber ich erwarte, dass sich dies ändert. Eine gewisse Nähe zu unserem Geschäft sollte die akademische Ausbildung der Bewerber schon haben. Doch neben den klassischen Profilen sind z.B. auch Wirtschaftsingenieure oder Absolventen mit IT-Hintergrund sehr willkommen. Können Neueinsteiger damit rechnen, im Ausland zum Einsatz zu kommen? Es existieren verschiedene Programme, um Mitarbeiter für einige Zeit in einem Büro außerhalb Deutschlands einzusetzen. Zum Beispiel gibt es schon für Assistants ab dem ersten Jahr die Möglichkeit, für drei Monate in eine Niederlassung in der Geschäftszone EMEIA (Europa inklusive Russland, Naher Osten, Indien und Afrika) zu gehen. Darüber hinaus kommen Entsendungen für ein Jahr und länger in Frage. Derzeit arbeiten 130 Beschäftigte aus Deutschland in langfristigen Programmen im Ausland. Über unser German Business Network bleiben wir in Deutschland mit diesen Kollegen in Kontakt, damit später auch die Wiedereingliederung ohne Probleme läuft. Was hat es mit Ihrer Initiative «GROW» auf sich? GROW steht für Growth And Retention Of Women. Mehr als 40 Prozent unserer Berufsanfänger sind Frauen, aber nur zehn Prozent unserer Partner sind weiblich. Damit liegen wir zwar vor unseren Wettbewerbern, aber sehen noch erheblichen Verbesserungsbedarf. GROW soll dabei helfen, Kolleginnen zwischen ihrem Berufseinstieg und der Zeit, in der man üblicherweise Partner wird, nicht zu verlieren und sie in einer erfolgreichen Karriere zu fördern. Zu GROW gehören unter anderem Modelle zur Familienzeit, Kinderzeit und Teilzeit sowie andere flexible Regelungen.
Ernst & Young Wer bei Ernst & Young beginnt, trifft einen Arbeitgeber, der nachhaltiges Handeln groß schreibt.